Topographie des Terrors
Berlin-Kreuzzberg

Bauherr / Auftraggeber:

  • Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Architekt:

  • Architektin Ursula Wilms (Heinle, Wischer und Partner, Berlin) und Landschaftsarchitekt Professor Heinz W. Hallmann (Aachen)

Projektzeitraum:

  • 2006-2010

Projektbeschreibung:
  • Auf dem Gelände der von 1933-1945 wichtigsten NS-Terrorbehörden neben dem Martin-Gropius Bau und unweit des Potsdamer Platzes wurde ein Museumskomplex im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg als freistehendes, 2-geschossiges Dokumentations- und Besucherzentrum errichtet. Dabei wurde auch der bestehende Ausstellungsgraben neu überdacht und das Freigelände mit einbezogen.
Leistungsumfang:
  • Altlastenuntersuchung im Bereich einer Altablagerung (Schrottplatz) mit erhöhten Schadstoffgehalten (MKW, PCB, Schwermetalle)
  • Abfalltechnische Haufwerksdeklarationsuntersuchungen einschl.  Abstimmung mit der Abfallbehörde
  • Erstellung eines Entsorgungskonzeptes
  • Baugrunduntersuchungen
  • Baugrundgutachten einschl. Gründungsberatung für den Neubau (Flachgründung) sowie den Ausstellungsgraben (Pfahlgründung)
  • Beratung zur Pfahlgründung der Stützen für den Ausstellungsgraben inklusive fachtechnischer Begleitung der Pfahlherstellung
  • Beweissicherung für benachbarte Gebäude (Martin-Gropius-Bau, Finanzministerium) und Relikte der Berliner Mauer
  • Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis für eine Grundwasserabsenkung sowie Wiederversickerung des Förderwassers auf dem Gelände
  • Grundwassermodellierung für die Wiederversickerung
  • Gestellung des Betriebsbeauftragten nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) im Rahmen der Grundwasserhaltungsmaßnahmen