Neubau Monbijoubrücke
Berlin

Bauherr / Auftraggeber:

  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Projektbeschreibung:
  • In Berlin-Mitte wurde die Monbijoubrücke als Verbindung zwischen der Nordwestspitze der Museumsinsel und dem nördlichen Ufer der Spree an Stelle der bisherigen Behelfsbrücke neu errichtet.
  • An der Nordwestspitze der Museumsinsel befindet sich, direkt angrenzend an das BV, das Bodemuseum.
  • Bei der Baumaßnahme sind Abbrucharbeiten an den bestehenden Brückenwiderlagern, Einbringen von Verbauträgern und Spundwänden in Strommitte und an den Ufern sowie Düsenstrahlinjektionen im Baugrund vorgenommen worden.
  • Aufgrund des hohen Gefährdungspotentials für die Bausubstanz ist eine permanente Erschütterungsüberwachung am Museumsgebäude (u.a. an der Kuppel und am Mauerwerk eines Wandmosaiks) zum Bestandsschutz und zur Beweissicherung durchgeführt worden.
Leistungsumfang: Aufbau von 1 Dauermessanlage (14 Messkanäle) am Bodemuseum und Durchführung der Erschütterungsüberwachung während des gesamten Bauzeitraums mit:
  • Installation von Schwingungsaufnehmern am Gebäude, Non-Stop-Überwachung des Schwingungseintrags in das Gebäude, Festlegung von Schwellwerten in Anlehnung an die Anhaltswerte der DIN 4150-3, Speicherung von Messdaten bei Schwellwertüberschreitungen an allen Messpunkten,
  • Einrichtung eines Alarmsystems (Rundumleuchten) zur rechtzeitigen Warnung des Baupersonals beim Erreichen kritischer Messwerte und gleichzeitige Benachrichtigung der Bauleitung und des AG,
  • Einwahl in die Messanlagen mehrmals täglich über Telefonleitung, um aktuelle Schwingungsbelastungen in „Echtzeit“ einsehen und Daten auslesen zu können,
  • Anfertigung von wöchentlichen Berichten mit Dokumentation der in der Vorwoche aufgetretenen Erschütterungsereignisse, fachkundige Beratung der Bauleitung.