Mörschbrücke & Westhafenkanal
Berlin

Bauherr / Auftraggeber:

  • Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Projektbeschreibung:
  • Im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 17 erfolgte der Ausbau der Westhafenkanals (km 0,16 - km 3,085), zur Wasserstraßenklasse Vb.
  • Ersatz der alten Mörschbrücke wegen zu geringer Durchfahrtshöhe und -breite durch einen Neubau.
  • Gründung der neuen Brücke auf Fundex-Pfählen.
  • Während der Baumaßnahme sind Abbruch-, Verdichtungs- und Spundwandarbeiten mit potentiell hohem Gefährdungsgrad durch große Erschütterungen für angrenzende Gebäude eines Gewebeparks (biotechpark Berlin-Charlottenburg) durchgeführt worden.
Leistungsumfang: Bauüberwachung bei der Herstellung der Fundex-Pfähle mit:
  • Begutachtung durchgeführter Pfahlprobebelastungen und
  • Bewertung der Pfahltragfähigkeit.
Aufbau von bis zu 2 Dauermessanlagen (19 Messkanäle) an insgesamt 5 Gebäuden und Durchführung der Erschütterungsüberwachung während des gesamten Bauzeitraums mit:
  • Installation von Schwingungsaufnehmern an den Gebäuden,
  • Non-Stop-Überwachung der Schwingungseinträge in die Gebäude, Speicherung von Messdaten bei Schwellwertüberschreitungen und in Sekundenintervallen (z. B. 10 s) in Form von Maximalwerten,
  • Einrichtung eines Alarmsystems (Rundumleuchten) zur rechtzeitigen Warnung des Baupersonals beim Erreichen kritischer Messwerte und gleichzeitige Benachrichtigung der Bauleitung und des AG,
  • Einwahl in die Messanlagen mehrmals täglich über Telefonleitung, um aktuelle Schwingungsbelastungen in „Echtzeit“ einsehen und Daten auslesen zu können,
  • Anfertigung von wöchentlichen Berichten mit Dokumentation der in der Vorwoche aufgetretenen Erschütterungsereignisse, fachkundiger Beratung der Bauleitung