Betriebsfahrt zum schiefen Turm von Bad Frankenhausen

Die diesjährige Betriebsfahrt am 06.05.2011 führte uns zunächst in die schöne Saale-Unstrut-Region

Nachdem wir unterwegs noch unsere Kollegen aus Leipzig eingesammelt hatten, wurden wir im Restaurant des Schlosses Seeburg mit einem großen Buffet direkt am Süßen See begrüßt. Dort trafen nach kurzer Zeit auch die Kollegen aus Köln ein.

Nachdem sich alle mehr oder weniger an einem riesigen Buffet den Bauch vollgeschlagen hatten, wurden wir von dem Schlosswinzer in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe fuhr auf drei Kremsern verteilt durch die umliegenden Weinberge und genoss die Landschaft, während die andere Hälfte zusammen mit dem Winzer den Weinberg zu Fuß erklomm. Dort wurden wir mit den unterschiedlichen Weinanbauarten, Weinsorten und der Besonderheit des Klimas der Umgebung vertraut gemacht. In der niederschlagsarmen, nördlichen Lage des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut, welches sich im Regenschatten der Mittelgebirge (Harz, Thüringer Wald) befindet, wachsen auf den regionalen Böden (Muschelkalk, Buntsandstein) vor allem frühreife Rebsorten wie Müller-Thurgau, Silvaner und Weißburgunder.
Natürlich wurde auch eine Weinprobe direkt vor Ort durchgeführt. Am Fuß des Weinbergs trafen sich alle wieder und die Gipfelstürmer durften nun mit den Kremsern fahren, während sich die anderen zu Fuß auf den Berg bewegten..

Anschließend wieder im Schlossrestaurant am Süßen See angekommen, begann die Weinverköstigung. Der Winzer stellte uns sieben verschiedene Weinsorten vor, die wir alle tapfer probierten.

Die Fahrt ging anschließend weiter nach Bad Frankenhausen zum Hotel, wo unsere abendliche Feier stattfand und wo wir übernachteten. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Zwischenstopp an der A71 auf einer unserer vielen Autobahnbaustellen.

Im Hotel angekommen wurde zunächst der Oberkirchturm, der von unseren Hotelzimmern aus zu sehen war bewundert. Er ist mit einer Höhe von 56 m und einer Schieflage von fast 4,6 m der schiefste Turm Deutschlands und einer der schiefsten Türme der Welt.

Nach einer kurzen Pause zum Umziehen und Ausruhen begann unsere Feier. Trotz der Panne mit dem DJ und der Beschallung mit einer schlechten Hotelmusikanlage ließen wir den Abend fröhlich und gut genährt ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem großen Frühstück weiter zum Kyffhäuser-Denkmal wo alle fleißig die 247 Stufen erklommen, um den herrlichen Ausblick zu genießen. Es wurde 1890 bis 1896 zu Ehren des Kaiser Wilhelm I errichtet und ist das dritthöchste Denkmal Deutschlands.
Nach Aufnahme unseres Gruppenfotos fand unsere diesjährige Fahrt hier den Abschluss und es ging wieder zurück in die Heimatorte.